Die Rockmusik nähert sich ihrem 70. Geburtstag und in den sieben Dekaden seiner Existenz hat es einige Alben gegeben, die Rockgeschichte geschrieben haben.

The Who: Tommy

Die Band The Who war einer der Wegbereiter der rebellischen Rockmusik. Gleichzeitig schaffte sie es, sich mit Rockopern wie Tommy und Quadrophenia Respekt bei Musikkritikern zu erarbeiten. Zwar standen sie immer etwas im Schatten der Rolling Stones, mit Tommy bewiesen sie aber, dass sie musikalisch weiter entwickelt sind.

Pink Floyd: Dark Side of the moon

Mit diesem Album, dessen Cover einen Lichtstrahl ziert, der durch ein Prisma bricht, schrieb Pink Floyd Geschichte. Es ist eines der komplexesten Alben der Rockgeschichte und gleichzeitig eines der innovativsten und immer noch eines der besten Konzept-Alben. Es beeinflusste die elektronische Musik sehr stark.

Nirvana: Nevermind

Was The Who in den 60er waren, erweckten Nirvana erneut in den 90ern: Den rebellischen, klaren und lauten Rock. Mit Nevermind besann man sich wieder auf die Anfänge der Rockmusik. Dies gelang dadruch, dass Grunge und Indierock vereinigt und auf ein neues Niveau gehoben wurden. Nevermind war das Meisterstück der Band.

Back in Black: AC/DC

Das schwarze Album der australischen Rockband muss heute in jedem Plattenregal stehen. Es ist das erste mit Brian Johnson und wohl das Beste. Musikalisch hatte man den Arena-Rock neu definiert, gleichzeitig aber auf hohem Niveau durchkomponiert. Mit seinen dunklen, bösen Texten war das sechste Album der Band immer noch eine Auflehnung gegen das Establishment.

Scorpions: Crazy World

Die deutsche Rockband hat mit diesem Album, vor allem dem mit dem Song Wind of Change, den Soundtrack zur deutschen Wiedervereinigung geschrieben. Auch wenn das bei der Erstellung nicht beabsichtigt war, ist Crazy World als Album für immer mit einem der wichtigsten Ereignisse in der deutschen Geschichte verbunden. Abgesehen davon ist die Band zusammen mit Rammstein der wichtigste deutsche Rockexport in internationale Musikmärkte.